Rechtsklagen
Klage der IGF und weiterer Betroffener aus der Region gegen das VBS:

fluglärm ist tödlich

"Anwohner gehen vor Gericht":  Eine Klage gegen den Militärflugplatz Unterbach ist in Vorbereitung. Die IGF und der Bevölkerungsausschuss Unterbach sowie viele Privatpersonen verklagen die Luftwaffe. Ihrer Ansicht nach fehlen die rechtlichen Grundlagen für den Flugbetrieb. Am 16. November 2010 fand im Restaurant Rössli in Unterbach eine Pressekonferenz statt.

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Fluglärm erhöht Risiko für Herzinfarkt

Starke Fluglärmbelastung über eine lange Zeitdauer kann tödlich enden: Personen, die Fluglärm ausgesetzt sind, haben gegenüber nicht Betroffenen ein erhöhtes Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Diesen Zusammenhang haben Forschende der Universität Bern in einer schweizweiten Studie nachgewiesen.

Die Originalarbeit der Uni Bern kann hier  heruntergeladen werden.

 


Auch die Stiftung Giessbach klagt das VBS an:

Die Stiftung Giessbach und die Parkhotel Giessbach AG von Franz Weber haben ein Gerichtsverfahren gegen das VBS gestartet. Damit soll der Lärm der Kampfjets am Brienzersee eingeschränkt werden.

                                                                    

Aus der Klage von der Stiftung Giessbach: "Genug der Verlärmung und Verpestung der Brienzersee-Region durch die Kampfjetfliegerei!". Mit diesem Aufruf teilt die Stiftung Giessbach dem Schweizervolk mit, dass sie gemeinsam mit der Parkhotel Giessbach AG sowie weiteren Hoteliers der Region Brienz ein Rechtsschutzbegehren wegen wirderrechtlicher Handlungen eingereicht haben. 

Franz Weber, Präsident der Stiftung und der Parkhotel Giessbach AG, informiert in einer Medienmitteilung, der Schritt sei erfolgt "Nachdem bis heute trotz gegenteiliger Versprechen des VBS sämtliche Bitten und Forderungen der durch die Kampfjetfliegerei schwer belasteten und geschädigten Bevölkerung des östlichen Berner Oberlandes arrogant und kategorisch in den Wind geschlagen wurden."

Seit dem Einsatz der Kampjets F/A-18, welche fünfmal mehr Lärm und fünfmal mehr Abgasse als die Tiger-Jets verursachen würden, seien die Flugbewegungen im Raume Meiringen und Umgebung für die Bevölkerung unerträglich geworden, ist dem Rechtsbegehren zu entnehmen.

Mit diesem Vorstoss bekunden die Kläger ihre Entschlossenheit, aufs Ganze zu gehen und die gesamte Schweiz auf ein Verbrechen aufmerksamn zu machen, das nach Aussagen neutraler Beobachter dem Vorgehen einer Militärdiktatur gleichkommt. Offensichtlich soll die Gegend um den Flugplatz Meiringen entvölkert, das östliche Berner Oberland tatsächlich zum Berner Opferland gemacht werden", informiert Franz Weber.

Anstatt der geschädigten Bevölkerung Erleichterungen zu gewähren, plane das VBS eine Erhöhung der Kampfjetflugbewegungen auf bis zu 5000 pro Jahr. Die beiden für den bedeutendsten Wirtschaftszweig der Region, den Tourismus, wichtigen Forderungen - eine vier monatige Sommerpause und drastische Verminderung der Kampjetflugbewegungen - habe Bundesrat Ueli Maurer strikte abgelehnt.

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